Über mich

Über mein Leben

Meine liebe Freundin! Mein lieber Freund!

Darf ich dich so anreden?
Den Text über mein Leben wollte ich wie eine Beichte über meinen Lebensweg schreiben, als Rechtfertigung dafür, warum ich zahlreiche Bücher, Gedichte und andere Wortwerke, dazu noch zahlreiche Kunstwerke, habe und sie noch nicht bekannt gemacht hatte.
Ich kann nur sagen, es hat sich so ergeben.
Seit meiner Kindheit lief es in meinem Leben so, als ob ich eine Wüstenpflanze wäre, die wegen ihren kleinen Wurzeln durch die Gegend rollte, sich unterwegs wieder und wieder verletzte und keinen Halt fand, um an einem Platz bleiben.
In diesem Jahr mache ich eine Bilanz meines Lebens, um weiterzukommen – meine angefangenen Wort- und Kunstwerke zu vollenden und mit neuen zu beginnen. Die Ideen in meinem Kopf lasse ich nicht mehr herum galoppieren. Ich sortiere sie nach ihrem Sinn und die Zeit, die ich für sie brauche.
Aber ich habe meine Lebensaufgabe – meine wichtigen Bücher schreiben – noch nicht gemacht. Es ist immer etwas dazwischengekommen und mich davon abgelehnt. So hoffe ich, dass das dem nächst passiert und du meine – vor Jahren angefangenen – Bücher bald lesen kannst.
Was soll ich dir über mein Leben erzählen, was dich interessieren kann?
Wie wurde ich zu Schriftstellerin und Lyrikerin?
War das schon vorgesehen oder geschah es nur per Zufall?

>> Hier kannst du mehr darüber lesen

 

Über mein Schreiben

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, erinnere ich mich daran, wie ich mit etwa acht Jahren vor meiner Mama sagte, dass ich Bücher schreiben und etwas im Kunstbereich machen wollte. Ich denke, dass sie nicht zuhörte, was ich ihr da erzählte. Nun, diese Worte waren wie eine Bestellung beim Universum.
Der Lieferweg war etwas lang und ziemlich kurvig. Die bestellten Teile kamen oft wie Puzzlestücke. Und doch sehe ich in diesem Jahr, was aus mir geworden ist, was ich geschafft habe und was ich noch vorhabe.

Mein Vater brachte mir das Lesen bei, als ich viereinhalb Jahre alt war.
Seitdem waren (und sind) Bücher wie mein tägliches Brot.
Die ersten Gemälde sah ich im Museum in Melitopol, das ich gerne besuchte, und stand wie verzaubert vor den Kunstobjekten. Das formte meinen Berufswunsch.
In dieser Zeit fing ich an, Gedichte zu schreiben. Ich erinnere mich daran, wie ich meiner Mama meine ersten Gedichte vorlesen wollte. Sie war müde von der Arbeit und hörte nicht richtig zu. Ihr Schweigen verstand ich so, dass meine Gedichte
nicht gut waren.

Seit diesem Erlebnis sitzt ein Zweifel in mir, dass ich nicht gut genug bin. Er wirkt wie eine Sperre, die die Wertschätzung meiner Kreativität verhindern will.

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Lieblingsrezepte aus
meiner Küche

Meine jüngste Tochter, Natascha, fragte mich seit Jahren nach meinen Rezepten.
Ich hoffte, dass wir zusammen kochen würden und ich ihr zeigen könnte, wie es praktisch geht, z. B. meine Borschtsch-Suppe. Doch – wie es im Leben ist – wir fanden keine Zeit dafür. Wenn wir an Weihnachten oder bei anderen Festen zusammen waren, hatten wir keine Lust zu kochen oder ich hatte schon vorher gekocht.
Als ich diese Webseite vorbereitet habe, bekam ich die Idee, meine Lieblingsrezepte aufzuschreiben. So können viele Menschen sie ausprobieren.

>> Zu meinen Rezepten

 

Mein Leben in Fotos

Die Idee, Fotos aus meinem Leben zu zeigen, bekam ich im Dezember 2025 bei einer Ausstellung in der Kunsthalle Basel.
Dort waren fast verblasste Schnappschüsse aus den USA zusammen mit anderen Zeitungsausschnitten ausgestellt. Wären diese Objekte aus der heutigen Zeit in Deutschland gewesen, hätten sie meine Aufmerksamkeit nicht so gefesselt wie dieses fremde Fotomaterial.
Als ich nach Hause fuhr, überlegte ich, ob ich meine alten Fotos auf meiner Webseite zeigen sollte. ...

Interessiert es dich...

... wie eine Russin, geboren am 25.04.1952 in der Südukraine, die ihre Kindheit in der Nähe der Wüste Karakum verbrachte, in Melitopol aufwuchs, in einer Stadt, die heute kaum wiederzuerkennen ist, acht Jahre in Sotschi, der schönen Stadt am Schwarzen Meer, lebte, nach Belgrad umzog, wo sie die nächsten acht Jahre Kunstgeschichte und
orthodoxe Theologie studierte, Fresken und Ikonen restaurierte, viel reiste, dann für drei Monate nach Deutschland kam und blieb, und was sie in dieser Zeit gemacht hat?

>> Hier kannst du meinen Weg in Bildern verfolgen.

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