Über Fotos aus meinem Leben
Meine liebe Freundin! Mein lieber Freund!
Die Idee, Fotos aus meinem Leben zu zeigen, bekam ich im Dezember 2025 bei einer Ausstellung in der Kunsthalle Basel. Dort waren fast verblasste Schnappschüsse aus den USA zusammen mit anderen Zeitungsausschnitten ausgestellt. Wären diese Objekte aus der heutigen Zeit in Deutschland gewesen, hätten sie meine Aufmerksamkeit nicht so gefesselt wie dieses fremde Fotomaterial.
Als ich nach Hause fuhr, überlegte ich, ob ich meine alten Fotos auf meiner Webseite zeigen sollte.
Südukraine und Turkmenien
Die Fotos aus meiner Kindheit und von meinen Verwandten wirken wie aus einem Archiv mit dem Fotomaterial aus einer alten und längst vergessenen Zeit. Heute können wir kaum nachvollziehen, wie die Welt ohne Internet,Smartphones und Handys funktioniert hatte.
Als ich die alten Fotos anschaute, die ich seit vielen Jahren nicht mehr in den Händen gehalten hatte, war mein erster Gedanke: „Woher hatte damals jemand in einen Fotoapparat dabei? Wie hatte diese Person die Fotos entwickelt und wo anfertigen lassen?“
Schau an, wie hübsch meine Mama aussah und wie klein ich war!
Das war im Winter 1953. Bald danach zogen meine Eltern nach Turkmenien, um dort Geld für ihr eigenes Haus zu verdienen. Die wenigen Fotos aus dieser Zeit zeigen mich mit meinen ersten Büchern und meinen Freundinnen.
Fotos aus meinem Leben in Melitopol
Weil ich häufig krank war, entschlossen sich meine Eltern, zurück in die Südukraine zu ziehen. Sie hatten etwas Geld verdient und manche Waren gekauft (ich erinnere mich an einen Teppich, den wir in Turkmenien hatten).
In Melitopol kauften sie ein kleines Häuschen mit einem Garten, um später ein Haus zu bauen.
Klassenfotos
Fotos aus meinem Leben in ehem. Jugoslawien
Anhand der Fotos, die ich aus dieser Zeit gefunden habe, kannst du meine Erlebnisse in Belgrad und anderen Städten kaum nachvollziehen.
Ich kam im April 1974 – kurz vor meinem Geburtstag – nach Belgrad und verließ das Land im August 1982 mit einem Bus nach Oelde, einem Städtchen in Nordrhein-Westfalen, wo mein zweiter Mann auf mich wartete.
Mein Leben in Köln
Im März 1986 traf ich Erhard Baumann. Bald kaufte er für uns eine Dachgeschosswohnung in Köln-Kalk, in die wir im September einzogen. Im Oktober 1986 eröffnete ich eine Buchhandlung in der Nähe der Josefskirche. So kann es im Leben gehen.
Ausstellung
Karneval
Buchhandlung
Lesungen
Matroschkas
Musikabende
Verlag
Russische Kirche
Wie es weiter ging: Konstanz - Freiburg - Konstanz - Frankfurt - Freiburg
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